Diabetes Mellitus

Der Typ-II-Diabetes trat lange Zeit erst in höherem Alter (> 30) auf. Als Folge von unausgewogener Ernährung sowie Bewegungsmangel findet sich diese Stoffwechselerkrankung heutzutage allerdings auch schon bei Jugendlichen. Bei einem Typ-II-Diabetiker kann mit einem strengen Diätplan und / oder Tabletten die Stoffwechsellage wieder normalisiert werden.

Bei Typ-I muss abhängig von der aufgenommenen Nahrungsmenge und deren Zuckergehalt Insulin gespritzt werden; die körperliche Aktivität muss ebenfalls in die Berechnung der zu spritzenden Insulinmenge einbezogen werden, sonst droht gefährliche Über- oder Unterzuckerung. Bei einer Über-
zuckerung tritt zuerst die überschüssige Glucose im Harn aus (häufiges Wasserlassen), und ab Blutzuckerwerten über 800 mg/dl tritt das lebensge-
fährliche diabetische Koma auf. Zu einer Unterzuckerung kann es kommen, wenn die gespritzte Insulinmenge im Verhältnis zur aufgenommenen Nahrung oder zur körperlichen Aktivität zu groß war. Hier müssen schnell resorbier-bare Kohlenhydrate, z.B. in Form von Traubenzucker verabreicht werden,
um einer Bewusstlosigkeit vorzubeugen.

Die kurzfristigen Folgen eines entglittenen Blutzuckerspiegels sind einfach
zu diagnostizieren und lassen sich schnell behandeln, sie sollten aber so selten wie möglich auftreten. Eine Diabeteserkrankung kann nach Jahren zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen, deren Ausmaß unmittelbar mit dem durchschnittlichen Langzeitblutzuckerspiegeln (HbA1c) und den Blut-
zuckerspiegelspitzen (tägliche Blutzuckermessung) zusammenhängt.

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